Senegal/Sudan

 

 

 



« Hoffnung auf eine bessere Zukunft »
 
Herzlich Willkommen!

Kampf gegen weibliche Genitalverstümmelung & Schulbildung für Mädchen im Sudan

Mit einer Patenschaft von nur Euro 240,-- pro Jahr oder Euro 24.-- pro Monat kann ein Mädchen die Schule besuchen und wird vor der Genitalverstümmelung bewahrt.

 

Bringen wir den Stein ins Rollen,
damit die Zukunft Zukunft hat mit einem Leben in Gesundheit und Menschenwürde und durch eigene Berufstätigkeit selbständig existenzfähig, statt einer frühen Zwangsehe, um versorgt zu sein..

 

Altakamul und Albaraka, südöstlich von Khartum, der Hauptstadt des Sudan sind zwei multiethnische und multikonfessionelle Dörfer. Sie sind aus Flüchtlingscamps von Binnenflüchtlingen aus den Bürgerkriegsgebieten im südlichen Sudan und Darfur entstanden.

Die Familien waren früher meist Ackerbauern oder nomadisierende
Viehzüchter. Aufgrund der vielen Kriege mussten sie ihre Heimat verlassen. Viele
Landstriche sind unbenutzbar, weil vermint, viele Kriege gehen weiter. Und wer sein
Vieh und sein Saatgut verloren hat, kann nicht mehr weiter existieren. Menschen
flüchten in die Städte in der Hoffnung, dort Arbeit zu finden, um ihre Familien am
Leben zu erhalten.
Alle Familien in unseren Projektdörfern sind Flüchtlinge. Jetzt versuchen die Väter,
in der Hauptstadt als Tagelöhner Arbeit zu finden, um ihre Familien zu ernähren.
Schulbildung für Mädchen könnte sich fast niemand leisten. 90% der Mütter sind
Analphabetinnen, ebenso ein großer Teil der Väter.
Hier, in diesen beiden Dörfern engagiert sich Ekando Kumer.
Unterstützen Sie unser Projekt
„Schulbildung statt Genitalverstümmelung für Mädchen im Sudan“. Wir ermöglichen Mädchen, deren Familien auf die Genitalverstümmelung verzichten, Schulbildung.

Viele
Flüchtlingskinder leben in großer Armut und erhalten bei Bedarf auch ärztliche
Versorgung, Kleidung, Schuhe und Hirse und ohne Frühstück zur Schule kommen,
gibt es auch eine Schuljause. Alle freuen sich auf das Fest Al Eid, das jedes Jahr
gemeinsam im neuen BGZ gefeiert wird, und auf den jährlichen Ausflug zu einem
Kinderspielpark. Die Mütter kochen Essen, das in großen Kübeln mitgenommen wird.

 

Bringen wir den Stein ins Rollen,
damit Zukunft Zukunft hat mit einem Leben in Gesundheit und Menschenwürde.

Durch Ausbildung und Aufklärung
können Mädchen und Frauen ihr Schicksal selbst in die Hand nehmen!

 

Genitalverstümmelung– fgm (female genital mutilation)

Im Sudan erleiden fast alle Mädchen im Alter von 4 bis 12 Jahren die ”Pharaonische Beschneidung”.
Weltweit sind etwa 155 Millionen Frauen genital verstümmelt. Teile der äußeren Geni-talien werden ihnen mit Messern, Glasscherben oder Rasierklingen weggeschnitten. Und täglich kommen 6000 - 7000 genitalverstümmelte Mädchen dazu, sofern sie den Eingriff überhaupt überleben!

Im Sudan wird die schlimmste Form praktiziert, die Pharaonische Beschneidung, auch Infibulation genannt: Dabei werden den meist 4 bis 12-jährigen Mädchen die Klitoris, sowie die inneren und äußeren Schamlippen weggeschnitten und der gesamte Urogenitalbereich mit Hautresten zugenäht, bis auf eine einzige winzige Öffnung für Harn und Menstruationsblut.

Körperliche Folgeschäden, wie Fisteln, chronische Harninfekte und Nierenerkrank-ungen stellen eine lebenslange gesundheitliche Beeinträchtigung dar. Die Harn-entleerung dauert bis zu einer halben Stunde und ist oft schmerzhaft. Chronische Harninfekte und Nierenerkrankungen resultieren daraus. Ein erhöhtes Geburtsrisiko führt zu einer erhöhten Todesrate. Vor jeder Geburt - teilweise schon am Hochzeitstag - wird aufgeschnitten und nach jeder Geburt wieder zugenäht. Die genitale Verstümmelung verursacht unsagbares physisches und psychisches Leid – meist ein Leben lang.

In 28 afrikanischen Staaten sind bis zu 90 % aller Frauen und Mädchen von dieser Gewaltanwendung betroffen – im Sudan allein sind 19 Millionen Mädchen und Frauen solcherart verletzt!

Mädchen, die nicht genital verstümmelt sind, werden in vielen Regionen der Sahel-zone sozial ausgegrenzt und haben keine Heiratschancen. Somit wären sie für ihre Familie eine Schande und eine ewige finanzielle Belastung. Auch die Mädchen selbst wollen nicht “anders sein”, sondern dazugehören – sie wissen ja zuerst nicht, was mit ihnen passiert. Das war früher auch im Sudan so.

Unser Stop-FGM Projekt (female genital mutilation, weibl. Genitalverstümmelung)

Deshalb konnte unser Projekt nur gelingen, weil wir alle Mädchen unserer 2 Projekt-dörfer fördern und die Eltern zum Umdenken gewinnen konnten. Nur wenn die Mehrheit nicht mehr genital verstümmelt wird, verebbt die soziale Ausgrenzung. Das ist möglich, wie unsere  Erfolge zeigen!

Unser multiprofessionelles sudanesisches Team veranstaltete Aufklärungs-kampagnen als Fest mit Getränken und Häppchen: 
ÄrztInnen und Hebammen klärten die Familien vor allem über die gesundheitlichen Folgen auf, damit sie ihre Mädchen nicht mehr genital verstümmeln lassen. Sie stellen den Zusammenhang her zwischen den vielen Infektionen, Fisteln, Geschwüren und den Todesfällen bei der Beschneidung und bei der Geburt eines Babys, sowie den vielen behinderten Babies wegen Problemgeburten.
In jedem Dorf wurden auch der Immam und der Bürgermeister zu diesen Veranstaltungen eingeladen. Sie bestätigten als religiöse und politische Opinion leader die Richtigkeit und Wichtigkeit des Gehörten und dass die Bevölkerung bisher falsch informiert war.

Das war uns alles nur möglich dank vieler engagierter PatInnen. 


Unser Schulbildungs – Projekt im Sudan: 

2004 konnte in unseren Projektdörfern nahe der Hauptstadt Khartoum kein einziges Mädchen eine Schule besuchen. Schon bald hatten wir 100% Schulbesuch erreicht

Vor Projektbeginn wurden 98% aller Mädchen genitalverstümmelt und infibuliert (zugenäht). 
Unsere Stop-FGM-Kampagnen mit Angebot von Schulbildung waren sofort erfolgreich: kein einziges Mädchen mehr muss das erleiden.

Da durch die anhaltenden Kriege immer neue Flüchtlinge in die Umgebung der Hauptstadt ziehen, werden auch sie gleich in unser Projekt eingebunden.
Es ist wichtig, dass wir ihre Mädchen gleich mit Schulbildung und falls nötig Essenszuschüssen fördern können.

Dazu brauchen wir Ihre Hilfe! Laufend! 
Bitte um neue Patenschaften und Spenden!


Projektbetreuung im Sudan: 

In Altakmul und Albaraka bestreitet Mohammad Kashaba jährlich unsere Projektaufgaben wieMonitoring, Controlling und Capacity Building.Für unsere PatInnen muss er von allen Mädchen Fotos machen und anregen, dass sie diesen Briefe schreiben. Die wenigsten Mädchen haben schon so viel Englisch und unsere Schrift gelernt, dass sie das alleine können. Brief-Schreiben wird in Afrikas Schulen nicht gelehrt, denn es wird kaum gebraucht: noch immer können 60% der Erwachsenen nicht lesen, und das Porto würde so viel kosten, wie man täglich zum Leben schon nur mit Mühe aufbringt, außerdem haben viele Dörfer kein Postamt, und Briefträger gibt es gar nicht.

Vor Ort engagiert sich ganzjährig das Mitarbeiterteam des Vereins Hamaim für die Schülerinnen, sowie die Kampagnen und die diversen Gesundheits- und Berufsförderungs-Programme für Mütter in unserem Gesundheits- und Ausbildungszentrum, das wir mit der Hilfe der Sbg. Landesregierung 2012 errichten konnten. Die meisten Mütter sind Analphabetinnen, und alle sind genitalverstümmelt, mit unsäglichen ”Problemen”. 

Damit wir all diese Aufgaben erfüllen können brauchen wir Ihre Hilfe!

 

Spendenkonten

SUDAN - Schulbildung für Mädchen und “Stoppt FGM”
Salzburger Sparkasse: IBAN: AT382040401400709055 / BIC: SBGSAT2S
SENEGAL - Schulbildung
Salzburger Sparkasse: IBAN: AT172040401400442780 / BIC: SBGSAT2S

SpenderInnen in Deutschland bitten wir, auf das zutreffende österr. Konto einzuzahlen.
Spendenbestätigungen senden wir auf Wunsch gerne zu.

 

 
 
tel : +43 0662 / 660908
mail : g.hagen@aon.at
 
.: Mag. Gudrun Hagen, Pirolstraße 25, 5023 Salzburg  :.